Ein derzeit viel und oft diskutiertes Problem des immer weiterreichenden Web 2.0 mit seinen SocialNetworks möchte ich nun auch einmal ansprechen. Profil bei StudiVZ, Facebook und Co, eigene Blogs und Websites mit Partypics und Mitgliedschaften in Saufgruppen und ähnlichem sind bei Studenten und Berufsanfängern ja Gang und gebe. Trotzdem sich jeder bewusst ist und auch tatsächlich damit rechnen muss, dass potentielle Arbeitgeber sich dieser Quellen bedienen, um eine Vorauswahl unter ihren Bewerbern zu treffen.
Die Überlegung, so ein Partyfoto gibt’s doch von jedem, und das kann ich dann beim Bewerbungsgespräch ja auch erklären ziehen einfach nicht. Denn zu einem solchen kommt es im schlimmsten Falle gar nicht. Und seine Spuren im Web zu löschen ist bei Leibe nicht so einfach wie viele vielleicht denken. Mit einem virtuellen Facebook-Selbstmord ist es nicht getan. Gerade wer einmal im Bildercash der großen Suchmaschinen gelandet ist, hat schlechte Karten. Aus diesem Problem sind schon eigene Berufszweige entstanden, Leute verdienen viel Geld damit, die Internetwut ihrer Kunden wieder gut zu machen.
Aber auch wer jetzt denkt, von mir gibt’s nix im Internet steht schlecht dar. Denn von wem es nichts gibt, der existiert quasi nicht. Eine Tatsache die schnell den Verdacht auf mangelnde Kommunikationsfähigkeit oder andere Kenntnisse des Internets aufkommen lässt.
Es ist also Kreativität und Eigeninitiative gefragt, um den eigenen Namen im Internet zu präsentieren.
Um nochmal auf oben angesprochene Überlegung zurückzukommen, natürlich gibt es von jedem Partyfotos, und das ist auch nicht per se schlecht. Entscheidend ist wie so oft auch hier die Dosis.
Das eigene Profil in welcher Community auch immer sollte daher so gestaltet werden, dass es dem persönlichen Status entspricht. Gerne darf auch etwas gepimt werden – aber auch hier: Die richtige Dosis macht den Unterschied.
Dabei sollte man schon jetzt anfangen – denn am Tag des Bewerbungsschreibens gesäuberte Profile machen auch keinen guten Eindruck.
Denkt mal drüber nach. Mehr Vorschläge, aktuelle Studien und Hinweise gibt’s demnächst in Teil 2.
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